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Manifest amifusion






1.   Alle Wesen dieser Erde haben das Recht de-zombifiziert zu werden, wenn sie sich vollumfänglich der Tatsache ergeben, was es mit sich bringt, ein Zombie zu sein


2.   einige Zombies behaupten nicht rassistisch zu sein, weil sie zu faul und zu privilegiert sind, sich mit ihren eigenen Rassismen auseinander zu setzen während sie behaupten Feminist_innen zu sein, die westliche, weisse, vermeintliche Leitkultur behauptet selbst emanzipiert zu sein, dabei verschleiert sie die Reproduktion erhabener Gefühle und das Gefühl, erhaben zu sein. Ohne Intersektionalität, d.h. ohne die Berücksichtigung von race, Klasse und Geschlecht keine Emanzipation (vgl. den Text von  Kimberle Crenshaw 1989).

3.   Alles Geld muss umverteilt werden und den Reichen oder denjenigen, die sich reich fühlen, obwohl sie es gar nicht sind, müssen Dienstleistungsangebote unterbreitet werden wie beispielsweise das Solikonto (www.solikonto.ch konto nr. 344.396.100-07): (das heisst wer nicht weiss, wohin mit dem Geld, kann es einfach dorthin schicken, dann wird es für Sie/euch kostenfrei umverteilt). Eine weitere sehr einfache Option ist der solidarische Erwerb von unbezahlbaren Bomberjacken aus dem Modelabel unseres Cyborgs amifusion siehe Merchandise Stand neben der Bühne rechts oder klicken Sie hier.




4.   win-win-win Situationen müssen markiert, kontextualisiert und transparent offen gelegt werden. konsultieren Sie bitte weiterführende Informationen zu den Tänzen und zur Musik, oder wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, an ihre Mitzombies oder an die jeweils für Sie zuständigen Cyborgs.
5.   Tanz muss ein Ausweg des Ausdruckes und der Verarbeitung sein.

6.   Die Dezombifizierung kann nur durch nicht-Zombies erfolgen, alle nicht Zombies haben die Verantwortung darauf zu achten, dass sie, während sie zwölf Tage im Norden Benins arbeiten gehen, nicht selbst zum Zombie werden und dann nicht plötzlich die Zombies auf der Bühne alleine stehen lassen, weil nun auch die nicht Zombies potentialisert zu Zombies werden könnten (aufgrund von monotoner Arbeit ohne Pause, wenig Lohn, wenig Schlaf, Deinspiration und Genuss von Bier als Ausgleich am Feierabend, Schnaps bildet eine Ausnahme)




7.   Geld wird nicht gespendet oder geliehen, sondern zugänglich gemacht und zwar immer in folgende Richtung: Leute die einfacher zu Geld kommen, geben es an Leute weiter, die weniger einfach an Geld kommen, die somit wiederum einfacher zu Geld gekommen sind, als die Leute, die weniger einfach zu Geld gekommen sind, und so weiter und so fort

8.   Alles was hier gezeigt wird, wurde uns von Menschen ermöglicht, denen nicht ermöglicht werden konnte, hier zu sein, oder die nicht hier sein können, oder nur als Cyborg markiert die Bühne betreten können, weil sie kein Schengen Visum haben, keinen deutschen Pass haben, keinen Schweizer Pass haben, kein Geld haben, kein Haben haben

9.   Die Schuld liegt immer bei der europäischen Grenzpolitik, beim Kapitalismus, Neoliberalismus, Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Ableismus, Ageismus, Transphobie, Homophobie, Ungleichheit, Chancenungleichheit, bei Menschen, die all das aufrecht erhalten, sich überlegen fühlen oder überlegen sind (Beweis siehe Literatur, Film, Interviews, Gespräche, Strasse etc.pp.)




Bankverbindung solikonto

Alternative Bank Schweiz AG, Konto-Nr. 344.396.100-07, IBAN CH49 0839 0034 4396 1000 7,

Vermerk amifusion

nicht vergessen



Geld kommt unseren Unterstützer_innen zugute, siehe Punkt 3,7,8

Kassena dance


Part of our choreography is inspired by a war dance developed by the Gurunsi, populations from the region on the border between Burkina Faso and Ghana. Initially intended to give courage and motivation to the fighters, this dance is now widely practiced during traditional parties and ceremonies. The music is traditionally played on different types of percussion instruments accompanied by flutes.
Alala,

Citizen Boy ft. Dapo Tuburna,

Gqom Oh! 2018. Browse bandcamp.com to buy the song






[1] google: Intersektionalität